Einfach und verständlich erklärt - Der Unterschied zwischen aktiven und passiven RFID-Blockerkarten - Lockcard

Einfach und verständlich erklärt - Der Unterschied zwischen aktiven und passiven RFID-Blockerkarten

Um Berührungen zu vermeiden, zahlen seit der Pandemie immer mehr Menschen kontaktlos mit der Karte oder dem Smartphone. Bankkarten können jedoch nicht nur beim Bezahlen an der Supermarktkasse ausgelesen werden, sondern auch unterwegs von Dritten. Wie du dich dagegen schützen kannst, zeigen wir dir in diesem Blogartikel.

 

Wie funktioniert bargeldloses Bezahlen und was sind die Gefahren?

Hinter dem einfachen Bezahlvorgang, seine Karte an ein Terminal zu halten, steckt die Entwicklung der NFC-Technologie.

Dabei wird der Chip in der Bankkarte oder dem Smartphone von dem Magnetfeld des Bezahlterminals durchdrungen und die Information auf der Bankkarte ausgelesen. Diese ausgelesene Bankkarteninformationen können nun vom Terminal ausgewertet und verarbeitet werden.

Nach der gleichen Vorgehensweise können Smartphones Karten kontaktlos und ungewollt ausgelesen. Dadurch bekommen Betrüger Zugang zu Kreditkarteninformationen, persönliche Daten über deinen Personalausweis oder den Zugriff auf die Mitarbeiterkarte deiner Arbeit.

Um dies zu vermeiden, gibt es aktive und passive RFID-Blockerkarten, die Betrügern diesen Zugriff auf deine Karten verwehren. Damit musst du dir keine Sorgen mehr über ungewolltes Auslesen machen.

 

Wie unterschieden sich aktive und passive Blockerkarten?

Die zwei Typen an Blockerkarten unterscheiden sich zwar nicht im Aussehen – die Funktionsweise und der Aufbau heben sich jedoch stark voneinander ab.  

 

Unterschiedlicher Aufbau und Funktionsweise 

Aktive Blockerkarten bestehen aus einer Spule, die beim Ausleseversuch von dem Magnetfeld des Terminals oder Smartphones durchsetzt wird. Somit wird ein Strom induziert, der den Störsender der aktiven Blockerkarte anregt. Das daraus resultierende Störsignal schützt die umliegenden Karten vor dem Auslesen.

 Im Gegensatz dazu bestehen passive Blockerkarten aus einer dünnen Aluminiumschicht, die keine Strahlung durchlässt. Der Schutz der Karten wird durch ein Umschließen dieser mit zwei passiven und damit abschirmenden Blockerkarten gewährleistet.

 

Vergleich der Vor- und Nachteile beider Blockerarten

Diese Unterschiede im Aufbau und der Funktionsweise beider Blockerarten sind auch für die Unterschiede in der Sicherheit bei der Benutzung verantwortlich.

Während passive Blockerkarten durch die Rundum-Abschirmung deiner wichtigen Karten einen 100%-igen Schutz bieten, ist das bei aktiven Blockerkarten nicht der Fall. Diese gelten jedoch auch als sehr sicher und bieten einen 99%-igen Schutz.

Aktive Blockerkarten haben jedoch den Vorteil, dass nur eine Karte deine Bankkarten schützt und keine zwei, das macht den Geldbeutel dünner und man muss beim Verstauen der Karten nicht mehr darauf achten, diese zwischen die Blockerkarten zu schieben.

Aufgrund einer besseren Benutzung, der Ersparnis einer Karte und eines Schutes, bei dem sehr unwahrscheinlich ist, dass die Karten in einer Betrugssituation ausgelesen werden können, haben wir uns dazu entschieden in unserem Shop die aktiven Blockkarten für unser Lockcard Wallet anzubieten.

 

Fazit

Obwohl die kontaktfreie Zahlung mit Bankkarte und Smartphone immer populärer wird, muss man sich der Gefahren, die diese mitbringt, bewusst sein.

Betrüger können deine Bankkarte unbemerkt auslesen.

Mit einer aktiven oder passiven Blockerkarte kann man sich aber davor schützen - wobei die passiven Blockerkarten wegen des unterschiedlichen Aufbaus einen 100%igen Schutz bieten, was bei aktiven Blockerkarten nicht der Fall ist (99%iger Schutz). Aktive RFID-Blockerkarten sind dafür einfacher in der Benutzung und es wird nur eine Blockerkarte benötigt. Das macht den Geldbeutel dünner.

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